Törnberichte
Sommertörn 2015 - 1
Ein Sturmtief jagt das nächste! Im Gegensatz zu früheren Törn-Beschreibungen schreibe ich in diesem Jahr fast simultan. Während es bisher eigentlich immer so war, dass diese Beschreibungen niedergeschrieben wurden, als der Törn längst hinter uns lag, die Tauranga schon lange im Heimathafen (Burgtiefe) vertäut bzw. sogar schon auf dem Trailer stand und im Winterlager war, - der Alltag zu Hause längst Einzug gehalten hatte.  Trotzdem wurde detailliert berichtet, da das Logbuch als Vorlage diente und die Erinnerung noch frisch war. Aber manchmal gab es doch mehr Verpflichtungen als einem lieb war und das Schreiben auf die lange Bank geschoben wurde. Und wenn die Ereignisse erst einmal mehrere Monate zurück lagen,  verflog auch die Lust am Schreiben. Doch in 2015 ist alles anders. Der erste Tag unseres diesjährigen Sommertörns war recht vielversprechend. Schönes Wetter und eine gute Brise Wind sollten uns aus der Sicht eines Seglers  gemütlich in die Kieler Förde bringen, genauer gesagt nach Kiel-Holtenau, zur Schleuse des NOK (Nordostseekanal). Bei den Profis nur Kiel-Kanal genannt! Außerdem warteten dort unsere Freunde von zu Hause, die mit dem WMo ebenfalls in den nördlichen Gefilden unterwegs waren und uns noch ein paar Tage auf unserer Route begleiten wollten. Leider legte der Wind schon kurz nach dem Passieren der Fehmarnsundbrücke eine Verschnaufpause ein. Der Jockel (unser Einbaudiesel) musste unterstützen um überhaupt noch voran zu kommen. So wurden zwar auf der weiteren Strecke immer mal wieder die Segel gesetzt, aber schon nach kurzer Zeit musste die Maschine mal wieder gestartet werden. Gut, dass kein Schießbetrieb in der Hohwachter Bucht stattfand. Weder in Todendorf noch in Putlos wurde in Richtung offene See geschossen, so  konnten wir ganz offiziell durch das Sperrgebiet fahren und damit doch etliche Seemeilen für die Umrundung desselben einsparen. Wir kamen wohl etwas später als angenommen an der Schleuse in Holtenau an, konnten aber trotzdem noch gemeinsam das beste Restaurant am Platz, direkt neben dem Leuchtturm, aufsuchen um gemeinsam das Abendessen einzunehmen. Ich war erstaunt, wie Wolfgang das bestellte „Bauernfrühstück“ , eine riesen Portion bis auf den letzten Bissen verdrückte. Wie schafft er das nur? Auf Grund der Sturm- und allgemeinen Wettervorhersage mit ständigen Regenschauern war es nicht sicher, ob wir am nächsten Tag die geplante Kanaldurchfahrt antreten. Das wird kein Zuckerschlecken! Nachdem wir aber am nächsten Morgen schon fast ein Dutzend andere Sportboote im Wartebereich vor der Schleuse von unserem Liegeplatz aus sehen konnten, entschlossen auch wir uns, abzulegen und uns ihnen anzuschließen. Um 10.00 Uhr sind wir in der Schleuse. Mit uns ist das Dutzend voll. Schwere Schauerböen zogen über das Land und natürlich auch durch den Kanal. Gut 7 Bft. zeigt der Windmesser, in Böen noch etwas mehr. Wie wir im Rundfunk mithören können wurde mindestens eine der Kanalbrücken für Pkw-Gespanne und leere Lkw gesperrt. Das kannten wir bisher nur von der in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Fehmarnsundbrücke! Wir verkriechen uns unter die Spayhood, da uns der Wind fast ausnahmslos entgegenbläst und überlassen das Steuern der Tauranga dem Autopiloten.  Kleine Korrekturen werden mit der per Funk-Fernsteuerung erledigt. Etwa in der Mitte der Kanal-Strecke befindet sich die Kanalfähre „Breiholz“. Wie schon einmal zuvor (in 2013) winken uns kurz vor der Fähre von dort aus Heide und Wolfgang von der anderen Seite aus zu. Natürlich freuen auch wir uns und winken zurück, wechseln aber nicht die Seite, sondern fahren weiter. Wie sie später in Brunsbüttel berichten, hatte auch ihr Wohnmobil an dieser ungeschützten Stelle im Sturm mächtig geschaukelt. Fast wie auf einem Boot. Mit ca. 1800 1/min laufen wir nicht mehr als 5,5 bis 6 kn, manchmal nur 5 kn (bei Windstille schaffen wir unter diesen Umständen gut 6 ½ kn).  Es hat sich heraus- gestellt, dass der Diesel der Tauranga in diesem Drehzahlbereich sehr verbrauchsarm läuft, da freut sich die Bordkasse. Außerdem haben wir ja keinen Zeitdruck, auch wenn an diesem Abend durch unser  verspätetes Ankommen das geplante gemeinsame Essengehen telefonisch abgesagt werden musste. Wie dem auch sei, Starkwind (Sturm) zwingt uns zum Verweilen in Brunsbüttel. So bleiben wir noch 2 weitere Tage im Yachthafen der Schleuse Brunsbüttel, die hier noch innerhalb des Kanals liegt. Da wir Strom , Wasser und keinen Tidenhub haben und nur 10,- Euronen für die Übernachtung zahlen müssen, haben wir auch kein Problem damit. Wie wir aus dem Radio erfahren, wurde in dieser Zeit der gesamte Fährverkehr nach Helgoland vorübergehend eingestellt. Warum wohl? Warum liegen viele Blätter und auch Äste im Cockpit der Tauranga, obwohl die Bäume am Rand des Hafens doch in einigen Abstand zu unserem Liegeplatz stehen? Aber, wir haben ja unsere Freunde dabei! Und wie das nun mal unter Freunden so ist, wird der Vorschlag gemacht mit dem WMo zur nahe gelegenen  Stadt Itzehoe zu fahren um den Ort zu besichtigen. Natürlich sind wir dabei!  Der nächste Tag verspricht Wetterbesserung und, es wird auch besser. Auf dem Wohnmobilstellplatz von Brunsbüttel können wir am Nachmittag bei Sonnenschein Boccia spielen. Sogar ein gemeinsames Grillen ist angesagt. Ein wunderschöner Tag geht zu Ende und wir müssen Abschied nehmen (schade, dass es auf Helgoland keinen WMo-Stellplatz gibt Ein letztes Winken am Samstagmorgen den 11.07. nach der Schleuse und wir verlieren die beiden aus den Augen. Die Segel gesetzt, Helgoland kann kommen. Aber, wieder kommt alles anders! Wie schon auf dem Weg von Fehmarn nach Kiel auch nun wieder wenig Wind. Der Jockel muss helfen und läuft eigentlich ständig bis Helgoland. So war das nicht geplant, Wir wollten segeln und nicht Motorbootfahren. Ich philosophiere und frage mich, warum kann der Starkwind nicht schwächer sein und das eingesparte Potential zu dem Zeitpunkt freigesetzt werden, wenn zu wenig Wind ist? Aber, das habe ich mich (natürlich nicht unbedingt ernsthaft) schon oft gefragt und bisher keine Antwort bekommen. Das Wetter ist schon eine schwierig einzuschätzende Entwicklung und kann nun mal nicht gesteuert werden. Man muss mit ihm Leben und das Beste daraus machen. Wobei ich mit „Wetter“ eigentlich weniger den Sonnenschein oder den Regen meine, sondern den alles entscheidenden Wind! Denn dem gilt die gesamte Aufmerk- samkeit auf einem Segelboot. Ist er zu schwach, muss man motoren, was nicht unbedingt gewollt ist. Regen kann man ab, muss aber auch nicht unbedingt sein.  Ist er zu stark, wird es auf einer Nussschale wie einem kleinen Segelboot schnell ungemütlich. Und dann ist da in der Nordsee noch die alles entscheidende Tide! Stimmt die Gezeit nicht, kommt man nicht in das gewünschte Seegatt z.B. zwischen Sylt und Rømø/DK durch. Die Strömung bei ablaufendem Wasser bei Ebbe ist ein nicht zu unterschätzender Gegner; es macht keinen Sinn dagegen anzukämpfen. Summa sumarum, es muss alles zusammen passen! Mehrfach wurde die Insel von der Crew der Tauranga zu Fuß umrundet, mehrfach die 184 Stufen zum Oberland erklommen, auch einmal die Treppe an der Steilküste auf der Nordseite der Insel; > 254 Stufen. Das geht natürlich in die untrainierten Seglerbeine. Da Helgoland zum Kreis Pinneberg gehört, gibt es tatsächlich hier auf der Insel ein Gipfelkreuz, welches mit 61,30 m die höchste Erhebung von Helgoland und des gesamten Kreises angibt.                                 (Bilder bitte anklicken). An einem wunderschönen Sonnentag wurde die zu Helgoland gehörende Düne (die war tatsächlich einmal mit der Hauptinsel verbunden) per Fähre erreicht und zu Fuß umrundet.  Jetzt wissen wir auch, warum diese im Abstand von 30 min fahrenden Dünenfähre ständig mit bis zu 80 Fahrgästen besetzt ist Hier auf der Düne gibt es eine ganze Reihe von kleinen Bungalows, die mit ihrer Anzahl von 36 Stück ein ganzes Dorf bilden und die fast alle bewohnt sind. Ideal für alle Asthmatiker und Allergiker, fernab von allen Umweltbelastungen. Außerdem lockt natürlich der feine Sandstrand und das gut angenommene Dünenenrestaurant. Nicht zu vergessen der Flughafen. So dauert es noch eine ganze Woche, bis für uns alles stimmt und wir am 19.07.2015 um 07:30 Uhr ablegen; - vor dem Hafen die Segel setzen. Anfänglich alles gut. Doch dann dreht der Wind immer weiter nach Süden. Aber das wurde schon beschrieben und steht nun an der richtigen Stelle,  – ab dem nächsten Absatz! So, - wenn es auf den nordfriesischen Inseln schon keine Empfangsantennen für das AIS gibt, wollte mal kurz berichten wie es nach Helgoland so weiter ging. Also, nachdem wir bei leichten Winden und viel Welle (Dünung vom doch stärkeren Wind der Vortage) in Helgoland gestartet waren, drehte der Wind immer weiter auf Süd und ließ die Segel bei diesem Nordkurs trotz kreuzen vor dem Wind doch mächtig schlagen. Es war einfach unangenehm und kein gutes Segelns. Also wurde auf das Anlaufen von List verzichtet und zum ersten Mal der Hafen Hörnum an der Südspitze von Sylt angesteuert. Waren halt doch einige Meilen weniger. Erst beim Bergen der Segel im Fahrwasser  wurden die Belastung des Tages sichtbar. Ein ca. 50 cm langer waagrechter Riss in Höhe des 2. Reffs vom Groß zeugte doch vom „Zuviel“ des Tages im Achterliek des Groß. Er war wohl genau an der Stelle entstanden, an der das Segel immer und immer wieder beim Auftuchen gefaltet wird. Nun war guter Rat teuer! Auf Sylt, Helgoland und auf allen anderen nordfriesischen Inseln gibt es keinen einzigen Segelmacher. Vielleicht in Esbjerg , ein möglicher nächster Hafen in Dänemark. Vielleicht aber auch nicht! (?) Ohne eine Reparatur des Segels war eine weitere Nutzung nicht möglich. Es sei denn, man ging das Risiko für einen kompletten Durchriss ein. So gab es nur eine Möglichkeit, die umgesetzt werden musste. Ich fuhr am Mittwochmorgen von Hörnum mit dem Bus nach Westerland und holte den am Vortag per Internet bestellten Mietwagen ab; - Poloklasse bestellt und einen Fiat 500 Cabrio bekommen. Ein Blick in den Kofferraum offenbarte, dass es diesen eigentlich gar nicht gab. Aber, man konnte die Rückenlehnen der hinteren Sitze umlegen. Es könnte gerade so klappen, das an Bord zusammengelegte Segel da hineinzubekommen. Leider hatte das Auto nicht das bestellte Navi. Ein anderer Wagen mit Navi hätte zur Verfügung gestanden, stand aber am Flughafen von Sylt. Dafür hatte ich aber keine Zeit! Denn zunächst musste ich ja noch einmal nach Hörnum um das ca. 60 kg schwere Segel abzuholen und rechtzeitig, wie zuvor telefonisch mit dem Segelmacher vereinbart, zu ihm bringen. Um es kurz zu machen, wir haben das Segel hineinbekommen. Die letzten Zentimeter bis zur Rückenlehne von Fahrer- und Beifahrersitz wurden ausgenutzt. Glück gehabt! Dann ging es wieder nach Westerland auf den Sylt Shuttle der DB. Zum ersten Mal im Leben fahren wir auf einem Autoreisezug um über den Hindenburg- damm bis nach Niebüll zu kommen. Dann mit dem Mietwagen weiter nach Flensburg und nach mehreren Nachfragen, da nicht nur keine Navi vorhanden, sondern auch keine Karten im Auto waren, endlich beim Segelmacher. Besser gesagt bei zwei Segelmacherinnen. Maike Sörensen, seit 25 Jahren im Beruf: „Das bekommen  wir hin“! “Ich rufe Sie an wenn wir fertig sind”! Wir fahren auf die andere Seite der Förde, gehen an der Promenade spazieren und nutzen das Angebot eines Restaurants mit Blick auf die Förde. Nun sieht man auch, dass auf der anderen Seite des Hafens nur die riesige Brauerei, die den Namen der Stadt trägt, und eine Werft ansässig ist. So dauert es auch gar nicht lange, bis sich Maike meldet und wir das Segel abholen können. Glücklicherweise hatte sie das Segel im gleichen Format zusam- mengelegt, damit wir es gerade so wieder in unseren „Transporter“ bekamen. Wieder geht es zurück nach Niebüll, fluchen aber über die schlechte Ausschilderung zum Shuttle. Müssen wieder nach dem Weg fragen. Dann endlich, Fahrkarte in den Automat und mit der sich öffnenden Schranke geht es wieder auf das „Oberdeck“ des Shuttle´s. Gut das wir seefest sind, es schaukelt auf dieser Strecke, die alles andere als eine ICE-Strecke ist, ganz ordentlich. Vorbei an einigen Solarparks erreichen wir wieder Westerland und in der Folge auch wieder Hörnum. Wenn nur die steile Treppe zu den Schwimmstegen nicht wäre. Aber auch das schaffen Anita und ich und bringen das Segel wieder an Bord. Am heutigen Donnerstag (23.07.2015) bringe ich den Mietwagen wieder zurück nach WLand und fahre auch diesmal wieder mit dem Bus zurück nach Hörnum. Auch schlagen wir bei den momentan herrschenden moderatem Wind das Segel wieder an und sind –mal wieder- überrascht, wie viel Arbeit das doch macht. Nun erst können wir sehen, dass Maike gute Arbeit geleistet hat und die Reparatur fast nicht zu sehen ist. Geschickt hat sie eine bogenförmige Verstärkung aus Dynema von beiden Seiten aufgenäht. Wir sind zufrieden! Freitag 25.07.2015 Vor unserem Start zum diesjährigen Sommertörn gab es einen mehrwöchigen Streik bei der Post; -es wurden keinerlei Briefe und auch keine Päckchen zugestellt. Mit der  Bestellung des Mietwagens in Wland und dessen Internetzahlung mittels Kreditkarte offenbarte sich die Tatsache, dass deren Verfallsdatum mit 08.2015 angegeben war. Eine neue Karte gehörte sicherlich zur zugesandten Post der letzten sechs Wochen. Gut, dass wir uns auf unsere zuverlässige Helga, die während unserer Abwe- senheit zu Hause nach dem Rechten sieht, verlassen können. So wurde die gesamte Post in ein Päckchen getan und nach Hörnum gesandt. So konnte am heutigen Tag das Päckchen im Hotel „Budersand“, welches sich direkt neben dem Hafen von Hörnum befindet, entgegen genommen werden. Vorausgegangen war natürlich die Zusicherung, dass man bei diesem 5 Sterne „Budersand Hotel-Golf & Spa-Sylt“ auch bereit war für einen Anhänger einer anderen Sportart, ein solches Päckchen entgegenzunehmen. In der dortigen Lobby musste ich den Golfgästen und dem Personal mit meiner Segelkleidung wie ein Exot vorgekommen sein -C´est la Vie! Man sollte nicht glauben, was sich so in 6 Wochen an Post alles ansammelt. Das wichtigste aber war, dass auch die ersehnte Kreditkarte, die zur kostenlosen Bar- geldversorgung in den nächsten Wochen in Skandinavien eingesetzt werden soll, auch dabei war. Wie Recht der Hafenmeister haben sollte, als er schon vor Tagen einen ordentlichen Sturm für den morgigen Samstag orakelte. Schon in der Nacht drehte der Wind mit Schauerböen auf Ost und ließ die Tauranga schon am Steg „Lage schieben“. Erst an diesem Freitag konnte man die aktuelle Warnung des deutschen Seewetteramtes dank „WIBE“ (WetterInfoBoxEuropa), welche zur Ausrüstung unseres Bootes gehört, nachlesen. An den Tagen zuvor – nichts dergleichen. Diese Info würde zu Hause keine große Rolle spielen, man nähme sie halt zu Kenntnis und das war´s. Wird halt ein bisschen windig und nass. Aber auf See, insbesondere auf der Nordsee, entscheidet diese Meldung den weiteren Törn doch erheblich. Da muss man nicht unbedingt raus! Erst recht nicht, wenn die Vorhersagen folgendes angeben: NORDSEEKUESTE: OSTFRIESISCHE KUESTE : SUED 4, NORDWESTDREHEND, ZUNEHMEND 9, BOEEN 11 BIS 12, GEWITTER. ELBMUENDUNG : SUED 4, NORDWESTDREHEND, ZUNEHMEND 8 BIS 9, BOEEN 11 BIS 12, GEWITTER. HELGOLAND : SUED 4, NORDWESTDREHEND, ZUNEHMEND 9, BOEEN 11 BIS 12, GEWITTER, SEE SPAETER 2,5 METER. NORDFRIESISCHE KUESTE : SUED 4, NORDWESTDREHEND, ZUNEHMEND 8 BIS 9, BOEEN 11 BIS 12, GEWITTER. ELBE VON HAMBURG BIS CUXHAVEN : SUED 4 BIS 5, WEST- BIS NORDWESTDREHEND, ZUNEHMEND 7 BIS 8, BOEEN 10 BIS 11, GEWITTER. Da bleiben wir doch lieber im sicheren Hafen und schauen uns am Samstag das Qualifying der Formel 1 in Ungarn an. Dienstag 28.07.2015:  @ all - Mail an die Freunde zu Hause Standen heute Vormittag vor der Entscheidung mit dem ablaufendem Wasser (Ebbe *) Auslaufen oder nicht. Die Nacht über war ruhig und ein Auslaufen sehr ver- lockend. Ein Blick in die Windvorhersagen der einschlägigen Seewetterdienste (noch mehr Wind in den nächsten 3 Tagen) ließ nichts Gutes erwarten. Ein Blick auf http://earth.nullschool.net/ brachte uns zur Besinnung. Sylt lag im Zentrum des Sturmtiefs, deshalb war es in der Nacht so ruhig. Aber das Tief zieht ja weiter und dann kommt die Rückseite. Eine Yacht ist gg. 12:30 Uhr ausgelaufen und eben wieder zurück gekommen. Zuviel Hack! Gute Entscheidung! Auch unsere, nicht abzulegen, war wohl die richtige! So bleiben wir wohl noch mindestens bis Freitag/Samstag; auch wenn wir nun Hörnum in- und auswendig kennen. Der Liegeplatz ist ok; Schwimmsteg, Strom, Wasser und freies WLan. Ist doch auch nicht schlecht und sicherlich hier besser als in den nächsten Häfen! *) “Ebbe” ist der Zeitraum zwischen HW und NW; - wird von den Landratten aber gern mit Niedrigwasser (NW) verwechselt. Analog dazu ist “Flut” auch der Zeitraum      zwischen NW und HW!
Das Gipfelkreuz vom Kreis Pinneberg auf Helgoland Viel Druck auf den Fendern der Tauranga keine Hummerbuden vom Unterland, sondern vom Museumsdorf Bungalowdorf auf der Düne Dünenrestaurant Dünenrestaurant auf der Düne von Helgoland abgestellte Flieger auf dem Flughafen Päckchenlieger im Hafen von Helgoland letzte Seite Fortsetzung