Sommertörn 2016 - 1
 
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Eigentlich sollte unser Sommertörn schon im letzten Jahr nach Norden, -nach Norwegen gehen. Aber die Windverhältnisse hatten uns einen Strich durch die Planung gemacht. Eine Woche Aufenthalt auf Helgoland und fast 2 Wochen auf Sylt waren einfach zu viel. Wer konnte schon wissen, was uns weiter „oben“ noch alles erwartet? So war halt in Thyborøn Schluss mit lustig und das Ende unserer Reise die einzig richtige Entscheidung. Jetzt könnte man meinen, naja, wenn es im letzten Jahr nicht geklappt hat, dann halt ein Jahr später – in diesem Jahr. Doch weit gefehlt! Wir wollten nicht schon wieder in die Nordsee und uns den Zwängen der Tide und den damit verbundenen Strömungen, insbesondere in den Seegatten, unterwerfen. Man muss schon zur richtigen Zeit in die Fahrwasser zwischen den Inseln einlaufen, sonst hat man verloren. Bei Gegenströmungen, die der Höchstgeschwindigkeit unserer „Tauranga“ nahekommen, ja sogar überschreiten können, steht man auf verlorenem Posten, wenn man gegenan muss. So fiel die Entscheidung mal wieder in der Ostsee zu segeln ziemlich leicht. Schon allein deshalb, weil es uns bisher, von einem einzigen Hafen mal abgesehen, in Polen recht gut gefallen hatte. Alle Marinas waren auf dem neuesten Stand, eigentlich fast überall freies W-Lan und selbstverständlich auch Strom und Wasser. Ein weiterer Anreiz für diesen Törn lag in der Tatsache begründet, dass unsere Freunde aus der Heimatgemeinde uns per Wohnmobil begleiten wollten. Natürlich nicht auf dem Wasser, sondern auf Land. So legen wir die inzwischen bestens bekannte A7 bis Hamburg, von dort folgend die A1 bis Heiligenhafen und den Rest der 450 km auf der B 207 oder auch als E47 be- kannte Bundesstraße bis Fehmarn zurück. Bevor es aber zum Liegeplatz im Yh. Burgtiefe geht, führt uns der Weg (eigentlich wie immer) erst einmal nach Burgstaaken zur dortigen Fischergenossenschaft. Nach 6 Stunden Fahrt (scheiß Stau) haben wir Appetit auf frisch zubereiteten Fisch.Erst danach geht es weiter nach Burgtiefe zum Steg 2. Taschen und alle möglichen mitgebrachen Sachen werden mit dem „Hafenwägelchen“ zur Tauranga gebracht. Wie immer, Landanschluss (Strom) legen, Seeventile öffnen, Wasser auffüllen und alles im Schiff einräumen. Alles wie immer. Am nächsten Tag geht es zu den Supermärkten bzw. Discounter in Burg um für die nächsten Wochen (Monate) einzukaufen. Allein der Biervorrat nimmt ein beängstigen- des Volumen ein. Na ja, wenn man durchschnittlich mit 3 Flaschen täglich kalkuliert (nur für den Skipper) und das für mind. 90 Tage, da kommt schon was zusammen. Das Handbuch von Reiner Calmund bzgl. Biervorrat hätte es kaum besser berechnen können. Notfalls kann man ja unterwegs noch etwas nachkaufen :-). Darüber hinaus möchte ja die Bordfrau auch ein Wässerchen, vielleicht auch in Bordeauxrot mit ca. 11+ %, natürlich nicht nur für sich allein . . .  . Etwas hoch%iges darf natürlich auch nicht fehlen . Gut dass wir unter den Bodenbrettern reichlich Stauraum zur Verfügung haben! geht bald weiter . . .