Sommertörn 2015 - 4
24.08.2015 > bleiben in Grenaa wg. ungünstigen Windverhältnissen 25.08.2015 > bleiben in Grenaa wg. ungünstigen Windverhältnissen, Einkaufen in der City 26.08.2015 > bleiben in Grenaa - waren Einkaufen in der City 27.08.2015 > bleiben in Grenaa - scheiß Wetter - starker Regen 28.08.2015 > segeln nach Ebeltoft Auch Ebeltoft wurde in vergangenen Jahren mehrfach angelaufen. Nicht zuletzt wegen der historischen Häuser in der Altstadt aus dem 14. Jahrhundert und seinem idyllischen Flair. Last but not least natürlich wegen den beiden Nachtwächtern, die seit Ende des 17. Jahrhunderts in Verbindung mit der Einführung einer vorgeschrie- benen Feuerwehr allabendlich die Straßenbeleuchtung an- und ausmachen, für Ruhe und Ordnung sorgen und natürlich auf eine mögliche Brandgefahr achten. Zu jeder vollen Stunde wurden die Straßen patrouilliert und die Bürger per Gesang darüber informiert, was die Stunde geschlagen hatte. Aus touristischen Gründen wurde an diesem alten Brauch ab 1950 bis heute festgehalten, wenn auch nur in der Ferienzeit bis zum 15. August jeden Jahres. So war die Crew der Tauranga erst einmal vergeblich zum kleinsten Rathaus der Welt, „Det Gamle Rådhus“ gegangen, weil die letzte Begehung der Nachtwächter in diesem Jahr nun schon 2 Wochen zurücklag. Auf der Treppe dieses Rathauses (Gefängnis im Keller) begann in den letzten Jahrzehnten das Singen der beiden stimmgewaltigen Nachtwächter. Schade, dass wir es nach unserem letzten Besuch in 2011 nicht noch einmal erleben konnten.
Yachthafen Grenaa ein interessantes Schiff in Grenaa - aber was ist das Besondere? auch noch nicht gesehen Auch interessant > der Schiffsname Historische Häuser in der Altstadt Det Gamle Rådhus , das kleinste Rathaus der Welt Historische Häuser in der Altstadt Historische Häuser in der Altstadt auch das ist Ebeltoft - der Skudehavn, südlich vom "Traffikhavn" Das Rathaus mit den Nachwächtern in 2011 Der Museumshafen mit der Fregatte "Jylland" der Skudehavn Die Fregatte Jylland, mit 71 Metern ist der Dreimaster das längste Holzschiff der Welt
Die Fregatte Jylland mit ihren 71 Metern Länge ist eine weitere rekordverdächtige Sehenswürdigkeit in Ebeltoft, der Heimat des vollständig restaurierten längsten Holzschiffes der Welt. Sie lief 1860 vom Stapel und befindet sich nun hier im Museumshafen.
Eine Wachsfigur simuliert den Ausguck
Die Jylland ist das letzte Schiff der dänischen Marine, das noch aus Eichenholz gebaut wurde. Ursprünglich war es mit 44 Kanonen bewaffnet. Während andere Windjammern mit max. 28 Mann Besatzung unterwegs waren, gehörten rund 430 zur Besatzung dieser ausergewöhnichen Fregatte.
Auf Grund der drei bis zu 53 m hohen rahgetakelten Masten und deren bis zu 28 m langen Rahen zählt die Jylland als Vollschiff. Ungewöhnlich war, dass das Schiff mit einer Dampfmaschine (deshalb der Schornstein) ausgestattet war, die dem Schiff zumindest im Gefecht und in engen Gewässern einen windunabhängigen Einsatz er- möglichte und das Schiff bis zu 12 kn antreiben konnte. Der Vorrat an Kohlen soll für etwa eine Woche gereicht haben. Je nach gesetzter Segelfläche, zwischen 2000 und 3000 m² konnte die Fregatte bis zu 15 kn schnell werden. Ungewöhlich noch eine technische Meisterleistung der Schiffsbauer. Zur Strömungsreduzierung konnte die zweiflügelige Schiffsschraube mit ihren 4,80 m Ø unter Segeln ausgekuppelt und in den über der Wasserlinie liegenden Schraubenbrunnen hochgezogen werden. Genial! 31.08.2015 > segeln nach Ballen/Samsø Obwohl wir mal wieder die Genua gesetzt haben, muss der Jockel erstmal helfen um aus der Bucht von Ebeltoft herauszukommen. Gg. 12.00 Uhr können wir aber auf ihn verzichten und der NE bringt uns nach Süden in Richtung Samsø. Zeitweise laufen wir gut 9 kn über Grund und passieren wie im Flug das Fahrwasser zwischen zwei Untiefen nach etwas 2/3 der Strecke. Wieder einmal liegt der Hafen von Ballen für uns günstig auf dem weiteren Weg in Richtung Heimathafen. Etliche Erinnerungen sind mit diesem Hafen verbunden. Beim ersten Besuch gab es noch keine Steganlagen. Man lag im Päckchen ähnlich Helgoland. Der damalige Schuppen, der Raum für eine Bühne mit Livemusik durch eine singende Akkordeonspielerin bot, den gibt es nicht mehr. Ob er noch stand, als die Crew der „Dorothea“ mitte der 80er Jahre hier festmachte, ist nicht mehr in Erinnerung. Die Dorothea war ein ehemaliger Admiralscupper, von einem Apotheker gekauft und ausgebaut worden. Anschließend konnte sie ab Burgtiefe gechartert werden. Mit meiner Wenigkeit als Skipper und 7 weiteren Mitgliedern der damals noch jungen HVK (Carola G., Ulrike Sch., Christoph C., Horst F., Jürgen W., Horst F., Karl-Heinz W. und Wolfgang K.) waren wir in nur 5 Tagen von Fehmarn über Kopenhagen (einschließlich Besuch im Tivoli) und Anholt hier angekommen. Am nächsten Tag ging es in einem Rutsch zum gut 90 sm entfernten Heiligenhafen. Wie kann man so etwas vergessen?                                                                                                                                                        Nein, es war kein Kriegsschiff, welches uns im Großen Belt entgegenkam und auf                                                                                                                                                        große Entfernung von Jürgen W. zunächst für ein solches gehalten wurde. Es war                                                                                                                                                        die „Sedov“, die weltweit größte Windjammer (Viermastbark). In Kiel als                                                                                                                                                        „Magdalene Vinnen II“ gebaut ging sie in nach dem 2. Weltkrieg als Reparations-                                                                                                                                                        zahlung an die Sowjetunion, die sie nach Odessa verlegte und ihr den neuen                                                                                                                                                        Namen gab. 03.09.2015 Segeln nach Kerteminde: Auf Grund der südlichen Winde (SSW bis SSE) müssen wir auf dem weiteren Weg nach Süden gegenan kreuzen. Aber immerhin, wir können segeln. Bis auf eine kleine Strecke, wieder zwischen zwei Untiefen, können wir fast die gesamte Strecke ohne Jockel auskommen. Da es auch hier wieder tagelang Starkwind gibt, entscheiden wir uns mal wieder für einen längeren Aufenthalt mit immer ungünstigeren Windvorhersagen. Lt. Stationsmeldungen des deutschen Seewetterberichtes kachelt es mit mit 8 Bft. aus NNW auf der benachbarten Halbinsel Røsnæs, der NW-Ecke von Sealand/DK.  Das bleibt auch in Hafen von Kerteminde nicht ohne Folgen. Obwohl er Ort und auch der Hafen gg. diese Windrichtung gut geschützt ist, steigt der Wasserspiegel enorm. Ohne den Fenderstep komme ich nicht mehr von Bord. Alle Fender des Nachbarbootes befinden sich oberhalb des Steges (leider kein Schwimmsteg). An anderer Stelle im Hafen ist ein Steg regelrecht abgesoffen. Auch hier befinden sich alle Fender oberhalb des Steges. Weil die Crew nun nicht mehr an Bord kam, wurde kurzerhand eine der vielen hier aufgestellten Tisch- Sitzkombinationen auf den unter Wasser liegenden Steg gestellt und so die Bordwand erklommen. Interessant in Kerteminde ist  die Gestaltung der Liegegebühren. Es ist tatsächlich so, wer im April, Mai oder Sept./Okt. Hier anlegt, braucht nur zwei Tage bezahlen und kann drei Tage bleiben. Noch günstiger kommen die Rentner unter den Seglern weg. Wer einen Tag bezahlt, braucht in den o.a. Monaten den 2. Tag nicht zu bezahlen! Lediglich der Strom schlägt mit 15 DKK/Tag (2,- €) für den 2. Tag zu buche. Nachteil: Diese Nachlässe sind nur beim Hafenmeister, besser gesagt, bei der Hafenmeisterin möglich. Der obligatorische Bezahlautomat ist vorhanden, kennt aber diese Rabatte nicht und verlangt die Zahlung in voller Höhe! Er macht also keinen Unterschied ob junge dynamische Segler, oder in Ehren ergraute Sailors ihre Bordkasse leichtern wollen. Ich denke, dass es durchaus möglich ist, die Software des Automaten so zu programmieren, dass hier auch ein Button für die Senioren vorhanden ist. Vermutlich geht man aber wohl davon aus, dass beim Bezahlen am Automaten das Durchschnittsalter der Gäste schlagartig in die Höhe geht Darüber hinaus kann man die Höhe der Liegegebühren hier in Kerteminde ohnehin als preiswert bezeichnen. Lediglich 150,- DKK (ca. 20,- €) sind bei sehr guter Infra- struktur, tollen und sauberen Toiletten und Duschen in ausreichender Zahl zu bezahlen. Ggü. Ballen, wo für ein Schiff mit der Länge der Tauranga volle 230,- DKK zu bezahlen waren, echt preiswert. 180 DKK mit Strom für zwei Tage, das schont die Bordkasse! Wenn man dann auch noch das kostenlose WLan nutzen kann, welches bis zu 2,5 MB/Sec. im Download im gesamten Hafen sehr gut zu empfangen ist, freut sich der Seemann. Nur in Hals war die WiFi-Verbindung mit bis zu 3,2 MB/sec im Download noch schneller. Diese Werte sollte man dem Tourismus-Service Fehmarn mal mitteilen. Denn dort werden dem Segler in Burgtiefe schon Übertragungsraten von 50 kb/sec (leider nur nachts empfangbar) als non-plus-ultra  suggeriert. Was in Kerteminde verbesserungswürdig erschien, war das Wetter bzw. der herrschende Sturm in den nächsten Tagen. Aber dafür kann man die Kommune kaum ver- antwortlich machen. Auch nicht für den enorm gestiegenen Wasserstand.  Am Broo 7, an dem auch wir (Frontside) lagen, befinden sich über Nacht plötzlich alle stegseitigen Festmachemöglichkeiten unter Wasser. Die Fender der Tauranga und des Nachbarschiffes befinden sich am nächsten Morgen komplett über Wasser. Gut dass wir ablandig lagen und der Wind uns vom Steg wegdrückte.  An anderer Stelle wurde ein Steg komplett überflutet. Auch hier hatten die dort angebundenen Yachten Glück, weil auch sie durch den Sturm vom Steg abgehalten wurden; -siehe Bilder. 07.09.2015 Segeln nach Spodsbjerg: Endlich hat sich der Sturm „ausgeblasen“. Wir können direkt vor dem Hafen die Genua (wie fast immer) setzen und mit raumen Wind auf die gut sichtbare Durchfahrt der Großen-Belt-Brücke zuhalten. Na ja, nicht ganz. Denn die noch vorhandene Strömung versetzt die Tauranga doch ganz erheblich. Gut dass uns GPS den genauen CoG anzeigt und die Navigation dank WP (Waypoint) zum Kinderspiel wird. Auch nach dem Passieren der Brücke um 13:20 Uhr läuft es für uns recht gut auf dem weiteren Weg nach Süden. Um 18:00 Uhr sind wir im Yachthafen Spodsbjerg fest. Lt. Aushang am Hafenkontor ist das Büro des Hafenmeisters montags geschlossen. Der Kasten mit den Umschlägen für die Bezahlung per Bargeld ist leer. Einen Automat gibt es hier nicht. Es ist schon längst dunkel und die Crew der Tauranga am Fernsehen, als es plötzlich an der Reling klopft. „Hafenmeister“ bitte ins Büro kommen! (???) Nicht nur ich, sondern auch andere Segler sind dort mittlerweile versammelt und am Bezahlen der Hafengebühr. Auch hier nutzt man einen mittlerweile in Skandinavien weit verbreiteten Trick und erhebt neben der Hafengebühr zusätzlich eine extra Gebühr für Strom. Denn so kommen neben der Liegegebühr noch zusätzlich 15 DKK in die Kasse. Das war früher nicht so, als mit der Liegegebühr selbstverständlich auch der Strom bezahlt war. Im Wissen, dass jeder Segler während der Nacht Strom zum Aufladen der Bordbatterie benötigt, sorgt man auf diese Weise für ein dickes Plus in der Betreiberkasse. Denn welcher Segler ist schon so autark, dass er darauf verzichten kann? 15 DKK (ca. 2,- €) hört sich ja zunächst einmal nicht nach besonders viel an. Aber es summiert sich halt mit der Hafengebühr. In Spodsbjerg fällt auf, dass dort alles fest in deutscher Anglerhand ist. Soll heißen, dass es hier unzählige Angler aus Germany gibt, die entweder ihr eigenes Angelboot per Trailer mitgebracht, oder eines der vielen Angelboote gechartert haben. Nicht wenige Boote begegnen uns mit 3 bzw. 4 Anglern an Bord auf dem weiteren Weg nach Süden. Deshalb also war neben dem Hafenkontor ein extra Raum vorhanden, in dem die gefangenen Fische gleich ausgenommen, gereinigt und nebenan auf dem überdachten Grill zubereitet werden konnten. Spodsbjerg selbst war wohl in den vergangenen Jahrhunderten Ausgangspunkt für die Reisenden, die nach Lolland über den großen Belt wollten und das nur per Segel- boot (Rahsegler) bewältigen konnten. Da musste der Ein oder Andere u.U. schon mal eine Woche oder auch länger warten, bis endlich die Windrichtung stimmte und man auf die andere Seite konnte. Gegenan segeln war da nicht drin! Bestenfalls ging das bei halben Wind. Am 08.Sept. erreichen wir den nächsten Hafen am Südende von Langeland bereits um 16:30 Uhr, obwohl wir erst einmal um die Südspitze herum mussten. Das auf der anderen Seite liegende Bagenkop hat sich sehr  verändert. Nach über 30 Jahren hätte ich diesen Hafen nicht mehr wieder erkannt, wenn man mich hier mit verbunde- nen Augen abgesetzt hätte. Hier ist nichts mehr wie es war. Lediglich die Struktur der Hafenbecken waren noch in Erinnerung. Alles andere, insbesondere die vielen neu erbauten Ferienhäuser ringsum, ähnlich wie in Ebeltoft (fast die gleichen), sind neu. Vermutlich existieren sie schon seit Jahren, aber gesehen hatte ich sie noch nicht. Heute wie damals wird dieser Hafen von vielen deutschen Yachten angelaufen, da er recht gut von den Häfen der Kieler Förde bis Flensburg erreichbar ist. Fast alle, die in die „Dänische Südsee“ wollen, kommen hier vorbei. Gleich drei Großsegler unter holländischer Flagge, sogenannte Traditionssegler,  machen ebenfalls hier fest. Bietet doch der neue Außenhafen genügend Raum zum Manövrieren und Festmachen. Da wir gleich an der Einfahrt unseren Liegeplatz gefunden haben, ist das Einlaufen fast im Minutentakt kaum zu übersehen. Ganz anders als in Spodsbjerg beinhaltet hier die Hafengebühr auch den Strom. So sollte es eigentlich sein. Natürlich ist das Liegen in diesem Hafen etwas teurer, aber mit 205 DKK bei dieser exponierten Lage noch akzeptabel. Ich hatte höhere Gebühren erwartet. Am 10.09.2015 heißt es zum letzten Mal bei unserem Sommertörn 2015: “Leinen los”! Wir verlassen den schönen Hafen von Bagenkop unter Maschine. Aber nur wenige Minuten später, nach dem Umrunden einer Untiefe, kann auf den Jockel verzichtet werden. Wieder einmal wird die Tauranga durch die Genua angetrieben, in die vom Steuermann vorgegebene Richtung gebracht. Vorbei an der Südspitze von Langeland geht es durch den nun zunehmenden östlichen Wind (wir kommen aus der Landab- deckung heraus) immer schneller mit Kurs zum Fehmarnbelt. Man hat das Gefühl, dass sie uns noch einmal zeigen will welches Potential in ihr steckt. Man will ja nicht unterstellen, dass sie froh ist, dass der Törn endlich zu Ende geht. Aber an diesem herrlichen Segeltag stürmt sie regelrecht mit  8 bis 9 kn in Richtung des Heimathafens. Selbst eine andere nicht gerade kleine Segelyacht, die anfangs noch im Abstand der Kimm voraus lag, liegt noch vor dem Erreichen der Untiefe west- lich vom Leuchtturm–Flügge klar abgeschlagen hinter uns. Man fragt sich in solchen Situationen wirklich wieviel PS hat eine solche Genua eigentlich? Mit 2/3 Holeschlägen können wir durch den Sund kreuzen, die Fehmarnbelt- brücke passieren und in das östliche Fahrwasser einlaufen. Etliche andere Yachten haben auch hier das Nachsehen, obwohl sie nicht nur ein Vorsegel, sondern auch das Groß gesetzt haben. In solchen Situationen freut sich natürlich der Skipper, warum auch nicht. Nur noch eine letzte, vermutlich eine Charteryacht (große Crew), bleibt selbst im Fahrwasser in Lee und natürlich, wie könnte es anders sein, sehr schnell achteraus! Erst mit dem Einlaufen in die ausgebaggerte Fahrrinne von Burgstaaken wird das Vorsegel eingerollt und der Jockel wieder um Mithilfe gebeten. Anita bereitet, wie immer beim Einlaufen, die Vorleinen vor und bindet die Fender an die Reling. Auf Grund des immer noch kräftigen blasenden Wind (gut 5 Bft.) aus Ost wollen wir unter diesen Bedingungen nicht in unsere Box einlaufen. Warum ein Risiko mit diesem achterlich einfallendem Wind eingehen? So wird unsere gute Tauranga gegen den Wind an der Frontseite der Steganlage festgemacht, auch wenn hier der Schwell des Burger Binnensees etwas intensiver ist, als in den relativ geschützten Boxen der Steganlage. Ein eigentlich schöner Törn ist zu Ende! Auch wenn wir unser eigentliches Ziel, nämlich Norwegen, nicht erreicht haben. Dafür waren die Wetterverhältnisse, damit ist natürlich hauptsächlich der Wind gemeint, in diesem Sommer einfach zu schlecht, - gegen uns. So wurde unterwegs eine Vernuftentscheidung getroffen und bereits in Thyborøn die Fahrt nach Norden abgebrochen und nach rechts in den Limfjord abgebogen. Zu viele Stürme begleiteten uns in diesem Jahr! Aber auch die durch- ziehenden Hochs waren nicht unbedingt von Vorteil. Denn nachdem es tagelang mit Starkwind kachelte, waren die anschließenden Schwachwindtage auch nicht gerade das, was man sich für eine Segelyacht wünscht. Erst recht nicht, wenn der Wind genau von vorn oder umgekehrt, genau von achtern kommt. Eine Woche Aufenthalt auf Helgoland, zweieinhalb Wochen auf Sylt waren nicht schlecht und dienten dem, was man heute unter „ Chillen“ versteht. Das gilt für eine eingewöhnte Crew auch dann, wenn nachts der Mast anfängt zu schütteln, der Schwell den Rumpf ständig hin und her schaukelt, der Sturm durch die Wanten pfeift und alles anfängt zu brummen. Nicht zu vergessen, das Einrucken in die Festmacher, das knatschen der Fender und die Schläge der Wellen unter das Yachtheck, die durch den gesamten Epoxy-Rumpf dröhnen und auch im Vorschiff noch deutlich zu vernehmen sind. Kein normaler Mensch würde unter diesen Bedingungen ein Auge zu machen; -wir schon! Nun, Helgoland kennen wir jetzt; nicht nur aus 2015! Nach gut 2 ½ Wochen Aufenthalt auch Sylt! Nicht zuletzt auch durch die Fahrten mit dem Leihwagen von Wester- land nach Hörnum, von Hörnum mit dem Autoreisezug über den Hindenburgdamm zum Festland. Auf dem Rückweg ein Abstecher nach List (um die Lage, insbesondere die Wassertiefe im dortigen Hafen zu checken). Und natürlich wieder mit dem reparierten Großsegel im Minikofferraum des Fiat 500-Cabrio (war sicherlich nie zuvor so ausgelastet) zurück nach Hörnum. Zurück in der Heimat fehlt uns offenbar etwas wichtiges, -wir schlafen schlecht! Keine schaukelnde Koje, kein schüttelnder Mast, kein Brummen der . . . . . usw. usw. Damit geht der Bericht des Sommertörns 2015 zu Ende. Wem er gefallen hat, kann es ja weitersagen; derjenige, dem er nicht gefallen und trotzdem gelesen hat, behält es für sich! Wer Rechtschreib- oder Tippfehler gefunden hat, darf sie behalten  
Dieses Restaurant wurde von der Crew der Dorothea aufgesucht Ein ausgedienter Fischkutter wurde zum Anschauungsobjekt Ein ausgedienter Fischkutter wurde zum Anschauungsobjekt Hafenkiosk in Ballen Blick in Richtung Hafenkontor auch in Kerteminde gibt es wirklich alte dänische Häuser auch in Kerteminde gibt es wirklich alte dänische Häuser bei bester Sicht die in 28 km entfernte Beltbrücke alle Fender über dem Steg Land (Steg) unter Wasser die vorderen Festmacheleinen liegen unter Wsser und ziehen das Vorschiff nach unten die Crew wusste sich zu helfen und kam so wieder an/von Bord das Groß war vor dem Sturm sicherlich gut aufgetucht. Die Beltbrücke liegt hinter uns unser SailingGen fängt "Treibgut" Spodsbjerg mit dem Gebäude des Hafenmeisters Hafenkontor Der Leuchtturm an der Südspitze von Langeland Yachthaafen Bagenkop Yachthafen Bagenkop Havnekontor (Büro des Hafenmeisters mit dem Bezahlautomat am Eingang) Traditionssegler in Bagenkop Traditionssegler in Bagenkop gegen Mittag haben fast alle Yachten den Hafen schon wieder verlassen Traditionssegler in Bagenkop zurück Törnberichte