Fortsetzung Törnberichte zurück 19.
Der nächste Tag ist natürlich ein Hafentag. Trotz 20,- LAT (28,- Euro) Liegegebühr an einem heruntergekommenem Steg mit Wasserschläuchen, die man nicht zu benutzen wagt und den in die Jahre gekommenen Sanitäranlagen, will man ja die Geburtsstadt von “Es war am 20. Februar 2009. Das Thermometer zeigte 11 Grad minus und die Uhr 11 Uhr vormittags, als vor unserem Haus das Hauptwasserrohr platzte. Im Nu war die Straße überschwemmt und im gleichen Nu gefroren. Die umliegenden Kinder kamen zuhauf, um auf ihren Schuhen schlitt- zulaufen. Ich selbst konnte mich an diesem fröhlichen Treiben nicht beteiligen, weil ich noch nicht geboren war. Dieses Ereignis fand erst gegen Abend statt. Und da war die Eisbahn längst gestreut und unbrauchbar geworden. Das Eislaufen habe ich bis heute nicht gelernt. Auch schwimmen kann ich nicht. Aber zeichnen! Also zeichne ich hochachtungsvoll Ihr Heinz Erhardt!                                                         Heinz Erhardt und insbesondere der Altstadt von Riga besuchen, die dank der geringen Entfernungen problemlos                                                         zu Fuß erkundet werden konnte. Keiner von uns wusste, dass es hier in Anlehnung an die deutsche Partnerstadt die                                                         Bremer Stadtmusikanten zu sehen gab und überhaupt - eine so faszinierende Altstadt zu erwarten war.                                                         Überragend natürlich die St. Petrikirche und die Sehenswürdigkeiten rund um den Rathausplatz, wie das im 2. Welt-                                                         krieg zerstörte und rechtzeitig zum Stadtjubiläum in 2001 neu errichtete Schwarzhäupterhaus, sowie die Figur des                                                         Roland. Nicht zu vergessen, es befindet sich auch ein Teil der ca. 800 Jugendstil-Häuser von Riga in der Altstadt.                                                         Mit dem Stadtplan in der Hand finden wir auch die “Drei Brüder”. Diese drei Häuser bilden ein Gebäudeensemble,                                                         wobei die Nr. 17 das ältesten profane Steingebäude in der Altstadt ist.                                                         Kein Wunder also, dass diese derart schöne Altstadt von der UNESCO zum Weltkulturerbe ernannt wurde.                                                                
Hier könnte es gewesen sein, als das Wasser im gleichem Nu gefroren war Die Bremer Stadtmusikanten neben der Petrikirche Die St. Petrikirche Das Schwarzhäupterhaus am Rathausplatz Rolandstatue in Riga auf dem Rathausplatz Freiheitsdenkmal auf dem Freiheitsboulevard
Auf der Spitze des 19 Meter hohen Obelisken befindet sich die 9 Meter große Allegorie der Freiheit. Eine Statue, die die Selbständigkeit Lettlands                          verkörpert. Die drei Sterne in den Händen der weiblichen Figur symbolisieren die drei historische Regionen Lettlands
Straßenmusikanten