Willkommen an Bord der Segelyacht 
Wie alles begann - 3: Am 24. Juli 1979 um 07:25 Uhr war es soweit. Zusammen mit Heide und Wolfgang verlassen wir West-Terschelling um 13 Stunden später im Schutzhafen von Borkum festzumachen.  Das wir zuvor unsere 2., aber doch vorläufig letzte Grundberührung hatten (diesmal außerhalb des FW), wurde schnell vergessen. (Man sollte vielleicht doch nicht so blauäugig sein und mit nahezu 2 m Tiefgang der Einfachheit halber einem einlaufendem Fischkutter hinterherfahren)! In diesem ersten deutschen Hafen wurde beim Zoll die Zahlung der 13% MwSt. fällig (oder waren es noch 12%?). Das war aber schon im Vorfeld klar und keine Überraschung. Dass aber auf dem Steg ein von der DGzRS* geborgener toter Segler lag, blieb dann doch in bleibender Erinnerung und sollte uns ein für allemal eine Warnung sein. Er war auf einer Yacht bei raumen Wind durch den umschlagenden Großbaum am Kopf getroffen, ins Wasser geschleudert worden und ertrunken. Helgoland - List/Sylt - Hvide Sande (Dänemark) - Hanstholm - Kristiansand (Norwegen) - Hirtshals (Dänemark) - Österby/Läsö - Anholt - Helsingör - Malmö/Limhamn (Schweden) und Hesnäs (DK) waren die Häfen, die wir ohne Probleme vor dem Erreichen unseres Ziels in Heiligenhafen im Kielwasser gelassen hatten (sieht man einmal vom kollektiven Fischefüttern nach dem Auslaufen von Helgoland ab). Die ersten 985 sm standen auf der Logge. Erwähnenswert wäre vielleicht das Überqueren des Skagerraks bei strahlendem Sonnenschein und kräftigen SW-Wind, der am Nachmittag bis 7 Bft. zulegte. Das obligatorische Segelbergen vor dem Hafen wurde aus verständlichen Gründen (brechende Seen) in den Vorhafen verlegt. *) Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger  
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